Zusammenfassung – Austrian Open Poomsae 2016

Vom 18.-19.06.2016 fand in Wien die Austrian Open Poomsae statt.

Über 400 Sportler aus 30 verschiedenen Nationen waren angereist, um sich im technischen Vergleich miteinander zu messen. Um diese Menge an Sportler bewältigen zu können, fanden die Wettkämpfe auf sechs Flächen statt. Das Kampfrichterteam war ebenfalls international besetzt. Aus Deutschland waren Bundeskampfrichterreferent Rainer Tobias sowie Marion Schrader, Christian Nuißl und Nuri Shiradi an den Wertungstischen.

Dieses Turnier wurde erstmalig mit G1 Status durchgeführt. Das bedeutete für die Sportler in den Individual-Klassen ab 18 Jahren eine Änderung des üblichen Austragungsmodus. Es fand, ähnlich wie bei den Asian Open, das Single Elimination System von der ersten Runde bis zur Endrunde Anwendung. So gab es erwartungsgemäß in vielen Klassen Favoritenstürze, da es keine Setzliste für die Poollisten gab.

Austrian Open Poomsae 2016

Im Gegensatz dazu wurde bei den Kadetten und Juniorenklassen vollständig auf das Single Elimination System verzichtet – hier wurde nach das Cut off System, einschließlich des Finales, selektiert.

Eine weitere Besonderheit war die Tatsache, dass Para-Wettbewerbe in drei verschiedenen Kategorien (P10, P20, P30) ausgetragen wurden und vom Publikum mit viel Begeisterung und anerkennenden Applaus aufgenommen wurden. Dies ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu den Paralympics 2020, wenn Poomsae ein Teil der Spiele sein wird.

Fazit von Bundestrainer Hado Yun: „Das G1 Turnier hat gezeigt, dass wir im europäischen Vergleich weiterhin gut aufgestellt sind. Im Kadetten und Juniorenbereich ist noch etwas Luft nach oben, aber es ist erfreulich, dass in vielen Landesverbänden nun strukturiert an der Nachwuchsförderung gearbeitet wird. Einen besonderen Augenmerk müssen wir auf den Para-Bereich richten. Hier gilt es, Trainer und ihre Sportler in unsere bestehende Turnierstruktur einzubinden und zu unterstützen.“

 

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