WM-Tag 2 – Grund zum Jubeln für Team Germany

WM-Tag 2 – Grund zum Jubeln für Team Germany

Sehr erfreulich verlief Tag 2 der Poomsae-Weltmeisterschaft für das deutsche Nationalteam.

Le Hieu Ly (Freestyle bis 17 Jahre) hat in einer enorm leistungsstarken Gruppe den 5. Platz der Vorgruppe B errungen. Damit verpasste er leider den Finaleinzug um nur wenige Zehntel, da nur die jeweils besten vier der beiden Vorgruppen ins Finale einziehen.
Festzustellen ist schon jetzt, dass im Freestyle-Nachwuchsbereich eine enorme Steigerung des akrobatischen Niveaus im Vergleich zur letzten Weltmeisterschaft beobachtet werden kann.

Roger Kesternich startete in der Klasse Herren bis 30 Jahre, die im Single Elimination-Modus ausgetragen wird. Da es keine Setzliste gibt, traf er bereits in seinem ersten Battle auf den ebenfalls starken Mexikaner. Nach zwei hochklassigen Formen konnte sich der Mexikaner das Ticket für die nächste Runde sichern.

In der Klasse Damen bis 40 Jahre, die ebenfalls im Single Elimination-Modus ausgetragen wird, konnte sich Bärbel Reiner nach einem Freilos in der zweiten Runde souverän gegen die spanische Konkurrentin durchsetzen.
In der dritten Runde musste sie sich dann trotz einer nervenstarken Performance der späteren Vize-Weltmeisterin aus dem Iran geschlagen geben. Sie belegt damit Platz 5.

Der amtierende Europameister Peter Johanns (Herren ab 66 Jahren) konnte auch auf seiner ersten Weltmeisterschaft überzeugen. Ohne Probleme erreichte er das Finale. Dort gewann er sein erstes Battle gegen Kolumbien insbesondere durch seine hohen, präzisen Beintechniken.
In dem zweiten Battle gegen die USA reichte es leider nicht für den Einzug in die letzte Runde. Für seine tolle Performance wurde Peter daher mit der Bronzemedaille belohnt.

Christian Senft (Herren bis 50 Jahre) war nach seinem Teamstart vom Vortag im Einzel glänzend aufgelegt. Mit hoher Konzentration steigerte er sich von Runde zu Runde und sicherte sich problemlos einen Platz unter den besten acht Sportlern.
Die Konzentration sollte auch keinen Prozent nachlassen: Das erste Battle gegen Schweden gewann er, ebenso wie das zweite gegen Spanien.
Auch im Finale gegen Korea überzeugte er, musste sich dann aber schließlich doch noch geschlagen geben.
Damit ist Christian Vize-Weltmeister!

Den Höhepunkt des Tages aus Sicht des deutschen Teams setze einmal mehr Imke Turner (Damen bis 60 Jahre) und untermauerte eindrucksvoll ihre Stellung als Ausnahmeathletin. Mit technischer Brillanz und starken Nerven ließ sie ihren Konkurrentinnen keine Chance, an ihr vorbeizuziehen, und verteidigte souverän ihren Weltmeistertitel von 2016: Gold und damit der 5. Weltmeisterschaftstitel für Imke Turner!

Mit einer Gold-, einer Silber- und einer Bronzemedaille ging der Wettkampftag erfolgreich zu Ende.
Was die Bundestrainer Daniela Koller und Hado Yun besonders freute war, dass heute wirklich alle Sportler ihr Leistungspotenzial optimal abrufen konnten.
Wir freuen uns auf Tag 3!