Poomsae-WM in Taiwan: Der erste Tag

Poomsae-WM in Taiwan: Der erste Tag

Die Weltmeisterschaft in Taipeh ist mit über 1.250 gemeldeten Starterinnen und Startern die größte Poomsae-Meisterschaft, die bisher zur Austragung gekommen ist. Trotz dieser Größe ist der Turnierablauf gut organisiert. Stimmung und Support im deutschen Team sind sehr gut.

Am ersten Turniertag waren zehn Athletinnen und Athleten aus dem Nationalteam am Start:
Le Hieu Ly (Einzel bis 17 Jahre) und das Paar mit Franziska Schneegans und Steven Behn (Paar bis 30 Jahre) schafften sicher den Einzug in die zweite Runde. Die Finalrunden erreichten sie leider trotz guter Leistung nicht.

Kai Müller (Einzel bis 60 Jahre) zog souverän in die Finalrunden ein. Dort musste er sich im ersten Battle dem späteren Vizeweltmeister aus Brasilien geschlagen geben und errang damit Platz 5.

Ebenso erkämpfte sich das Team ab 30 Jahren mit Christian Senft, Michael Bussmann und Kai Müller den 5. Platz.

Das Freestyle-Team bis 17 Jahre mit Gina Reich, Fiona Patz, Leah Lawall, Leon Reich und Le Hieu Ly zeigte eine fehlerfrei Performance in einem hochkarätigen Finale und landete als bestes europäisches Team auf dem 7. Platz.

Die Bundestrainer Daniela Koller und Hado Yun ziehen das Zwischenfazit, dass insgesamt die Leistungen aus dem Training gut in den Wettkampf übertragen werden konnten. Manchmal fehlte einfach das letzte Quäntchen Glück. Auf der andere Seite ist auch bei dieser Weltmeisterschaft deutlich zu erkennen, dass die Leistungsspitze immer breiter wird, da zunehmend mehr Nationen Poomsae professionell trainieren.

Morgen geht es weiter mit sechs deutschen Starts, mehr dazu folgt.