Vielfältigkeit aus 5 Disziplinen

Durch seine Vielseitigkeit ist Taekwondo für Menschen jeden Alters und mit den unterschiedlichsten Ambitionen attraktiv. Im Breitensport stehen die 5 Bereiche Grundschule, Formenlauf, Zweikampf, Selbstverteidigung und Bruchtest im Mittelpunkt des regelmäßig stattfindenden Trainings.

Ziel des Trainings ist die Verbesserung der körperlichen Fitness, sowie die Stärkung des Selbstwertgefühls und der Selbstdisziplin. Bei regelmäßig organisierten Breitensportlehrgängen haben Breitensportler die Möglichkeit, sich mit anderen Sporltern auszutauschen und zu messen.

In Regelmäßigen Abständen organisiert die DTU Breitensportlehrgänge in ganz Deutschland. Qualifizierte Referenten sorgen für ein abwechslungsreiches Trainingsprogramm während der Lehrgänge.

Die Termine für 2019 stehen fest.

Wissenswertes für Einsteiger

Ausrüstung

Die Taekwondo-Grundausrüstung ist denkbar simpel: Einsteiger müssen sich lediglich einen der klassischen weißen Trainingsanzüge anschaffen, die im Taekwondo auch „Dobok“ genannt werden. 

Viele Sportler bevorzugen es, barfuß zu trainieren, da sich die Techniken so besonders gut ausführen lassen. Wer ins fortgeschrittene Wettkampftraining einsteigen möchte, braucht zusätzliche Ausrüstung. 

Wer Taekwondo als Breitensport betreibt – wie die allermeisten Taekwondosportler – und keine Turnierteilnahme anstrebt, benötigt keine private Kampfausrüstung. Kampfwesten für das lockere Zweikampftraining stehen in den meisten Vereinen leihweise zur Verfügung.

Der beste Einstieg gelingt, bei einem Probetraining in einem Verein in der Nähe. 

Was passt zu Dir?

5 Säulen des Breitensportes

1. Grundschule - Gibon Yeonseup

Unter der „Grundschule“ versteht sich das Erlernen der Ausweich-, Block-, Schlag- und Kicktechniken, das Beherrschen von Gleichgewicht und von zeitlichen und räumlichen Vorgaben. Die Grundschule wird manchmal auch als traditionelles Taekwondo bezeichnet, da sie neben dem Formenlauf die ursprünglichsten Techniken beinhaltet. Sie bildet die Basis für alle anderen Disziplinen des Taekwondo.

2. Formenlauf - Poomsae

Der „Formenlauf“ entspricht einem Schattenkampf. Entsprechend der Leistungsstufe des Taekwondoin (Gürtelfarbe) wird eine vorgegebene Bewegungsform eingeübt, insgesamt gibt es 17 Formen. Die Poomsae ist wichtig für Bewegungsschulung, Gleichgewicht und Atemrhythmus. Durch den symmetrischen Aufbau der Formen erlernt der Sportler die Techniken beidseitig, also rechts und links. Formenlauf wird auch auf Wettkämpfen ausgetragen. Ziel ist hierbei eine möglichst korrekte und optisch ansprechende Präsentation der Poomsae. Es gibt dabei drei Disziplinen: Einzel-, Synchron- und Paarlauf. 

3. Wettkampf - Gyeorugi

Im „Wettkampf“ behauptet sich der Taekwondoin gegen einen Partner. Um Verletzungen bei dieser Vollkontakt-Übung vorzubeugen, ziehen beide Sportler Schutzausrüstung an. Diese besteht aus einer Kampfweste, Schienbein-, Unterarm-, Hand-, Spann-, Tief- und Kopfschützer sowie Zahnschutz. Der Wettkampf läuft nach klar definierten Regeln ab. Gewertet werden Treffer, die mit korrekten Techniken die reguläre Trefferfläche (Kampfweste oder Kopf) erreichen. Faustangriffe zum Kopf sind beispielsweise verboten. Ziel ist es, entweder durch Punktevorsprung oder durch einen K.O.-Sieg den Kampf zu gewinnen. Der Wettkampf ist die einzige olympische Disziplin im Taekwondo.

4. Selbstverteidigung - Hosinsul

Unter „Selbstverteidigung“ versteht man die Abwehr von Angriffen mit Hand, Fuß oder Waffen. Dabei steht eine verhältnismäßige, effektive Verteidigung gemäß §32 des StGB und seinen Erläuterungen im Vordergrund. Im Taekwondo werden hierfür Schläge, Tritte, Hebel und Würfe gelehrt, die Verteidigung erfolgt grundsätzlich ohne den Einsatz von Waffen. Das Abwehren und Festlegen des Gegners zählt ebenso zu den Zielen wie das Erlangen eines sicheren und selbstbewussten Auftretens.

5. Bruchtest - Kyokpa

Beim „Bruchtest“ zeigt der fortgeschrittenere Taekwondoin die praktische Anwendung der erlernten Techniken. Dabei zeigt sich sowohl, ob die gewünschte Wirkung einer Technik erzielt wird, als auch ob der Ausführende die Technik soweit beherrscht, dass er sie punktgenau auf ein Ziel und ohne eigene Verletzungen ausführen kann. Mit möglichst geringem Kraftaufwand werden dabei Bretter mit 1cm bis 3cm Dicke (geschlechts-, alters- und technikabhängig) zerschlagen

BBSL Formulare

Prüfungswesen