Insgesamt 39 Athletinnen und Athleten aus dem gesamten Bundesgebiet nutzten die Gelegenheit, um unter optimalen Bedingungen an ihrer Leistungsentwicklung zu arbeiten. Geleitet wurde der Lehrgang von Bundestrainer Marcus Ketteniß.
Nach der Begrüßung, bei der grundlegende Informationen zum Wettkampfjahr, zur Berufung in den Bundeskader und die weiteren Schritte zur Weltmeisterschaft 2026 besprochen wurden, stand im Mittelpunkt des Trainings die Weiterentwicklung der Technik und Präsentation. Neben der präzisen technischen Ausführung lag ein besonderer Fokus auf der Umsetzung eines einheitlichen technischen Leitbildes, dessen Bedeutung den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ausführlich vermittelt wurde. Die Präsentation wurde insbesondere im Hinblick auf das Side-by-Side Wettkampfsystem geschult, wobei die Einzeltechnikdynamik, der Rhythmus und die kämpferischen Kombinationen im Vordergrund standen.
Zum Abschluss des Lehrgangs wurde das Trainingsprogramm „Kick 2026 – perfekter, höher, härter, schneller“ vorgestellt. Das Programm ist als Baukastensystem konzipiert und bietet die Grundlage für zukünftige Trainingsprogramme im Bereich Kicktraining. Es enthält eine Vielzahl von Übungen sowie detaillierte Erklärungen, die sowohl den Athletinnen und Athleten als auch den Trainern als Struktur für das weitere Training dienen sollen.
Nach fünf intensiven Stunden des Trainings, traten die Sportlerinnen und Sportler den Heimweg an, um das Erlernte im Heimtraining anzuwenden.
Bundestrainer Marcus Ketteniß sprach den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein großes Lob für ihre konzentrierte und hingebungsvolle Trainingsarbeit aus. Es war dem Team erneut eine Ehre, den eigenen Bundesstützpunkt für diese wichtige Maßnahme nutzen zu dürfen.
Ein Blick nach vorn zeigt bereits die nächsten Highlights: Am 14. Februar findet der zweite Bundeskaderlehrgang in Viersen statt, bevor am 21. Februar die German Open in Wiesbaden stattfinden werden – das erste Mal, dass ein Turnier mit G1-Status in Deutschland ausgetragen wird.

