Am Mittwochabend wurde das Sportevent mit einer gigantischen Feier eröffnet. Neben Showacts, Feuerwerk und Stars wie Ayliva gab es einen weiteren großen Höhepunkt: Der Einlauf der Nationen. Ganz zum Schluss, das deutsche Team, angeführt von Taekwondo-Athletin Anya Kisskalt und Rollstuhlbasketballer Sören Seebold!
„Es ist mir eine große Ehre“, erzählt Anya Kisskalt. Schon bei ihren letzten FISU Games in Chengdu 2023 hat sie zur Flagge geschaut und sich gewünscht, einmal selbst Fahnenträgerin zu sein. „Ich fand es am Anfang echt überraschend, dass ich nun wirklich die Fahne tragen darf. Jetzt freue ich mich einfach riesig auf das Event.“ Natürlich hat sie auch sportliche Ziele: „Ich werde mein Bestes geben, um wieder auf dem Podium zu stehen.“
Anya geht am Sonntag in der Gewichtsklasse bis 49kg an den Start.
Ein so großes Sportevent im eigenen Land – das ist für viele deutsche Athlet*innen etwas ganz Besonderes: „Endlich dürfen auch mal die Familie, Freunde und Trainer dabei sein, die es häufig nicht schaffen, mich zu Wettkämpfen im Ausland zu begleiten.“, erzählt Anya Kisskalt in einem Interview mit dem Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband (adh). Auch die Poomsae-Athleten Emir Can Erdemir und Leah Lawall erzählen dem adh, was sie sich für das Turnier vornehmen: „Persönlich wünsche ich mir, jede Sekunde dieses besonderen Events zu genießen, viele schöne Momente zu erleben und neue Erfahrungen zu sammeln.“, so Leah Lawall. Auch Emir Can Erdemir blickt mit großer Vorfreude auf die FISU Games: „Sportlich freue ich mich vor allem auf die starke Konkurrenz, persönlich vor allem auf den Austausch mit anderen Athletinnen und Athleten.“
Bislang sind weiterhin Tickets für die Taekwondo-Wettkämpfe auf der Website der FISU erhältlich. Auch von Zuhause lassen sich die Kämpfe live verfolgen: Auf FISU.TV werden täglich alle Finalentscheidungen im Taekwondo übertragen!
Foto: Rhine-Ruhr / Kevin Voigt

