Am ersten Oktoberwochenende verwandelte sich die Sporthalle Aichwald in ein Zentrum des deutschen Taekwondo. Die Deutsche Taekwondo Union (DTU) richtete dort die Deutsche Meisterschaft Technik sowie den Deutschen Jugendcup aus – zwei der wichtigsten Veranstaltungen im nationalen Turnierkalender, die Jahr für Jahr Athletinnen und Athleten aus dem gesamten Bundesgebiet anziehen.
Mit rund 700 Starts an diesem Wochenende erreichte die Veranstaltung einen beeindruckenden Rekordwert. Dieses große Interesse unterstreicht die stetig wachsende Bedeutung des Technikbereichs innerhalb der DTU. Von Nachwuchstalenten bis hin zu erfahrenen Nationalkader-Athleten zeigten sich alle hochmotiviert und bestens vorbereitet. Die Wettkämpfe fanden auf vier Kampfflächen statt.

Von Wernau bis Aichwald – Organisation mit engem Zusammenhalt
Dank des großen Engagements der beteiligten Vereine aus Wernau und Aichwald sowie der Deutschen Taekwondo Union gelang eine großartige Veranstaltung. Die Gemeinde Aichwald stellte ihre moderne Sporthalle zur Verfügung, während die lokalen Vereine mit großem Einsatz die Organisation übernahmen. Bürgermeisterin Christiane Krieger aus Wernau besuchte den Wettkampf und ehrte den Nationalkader für Erfolge bei der Weltmeisterschaft 2024 und der Europameisterschaft 2025.
Sportliche Höchstleistungen und Teamarbeit
Für die Bewertung und reibungslosen Ablauf sorgten 25 erfahrene Referees, darunter sechs mit internationaler Lizenz, die mit geschultem Auge Präzision und Ausdruck der gezeigten Formen beurteilten. Das Side-by-Side-System wurde erstmals bei einer Deutschen Meisterschaft umgesetzt und war für die Kampfrichter eine zusätzliche Herausforderung, die sie gekonnt meisterten.
Die Gesamtleitung der Veranstaltung lag in den Händen von Bundeskampfrichterreferent Christian Nuißl. Die DTU repräsentierten vor Ort außerdem Michael Bußmann, kommissarisch eingesetzter DTU-Vizepräsident Technik, und Katrin Paschke, DTU-Sportdirektorin Technik.
„Dieses Wochenende hat gezeigt, was Taekwondo in Deutschland ausmacht – Leidenschaft, Fairness und Teamgeist“, betonte Michael Bußmann im Rahmen der Sportlerehrung.
Katrin Paschke lobte die hervorragenden Leistungen und den nahezu reibungslosen Ablauf: „Aichwald hat eine Meisterschaft erlebt, die in vielerlei Hinsicht überzeugt hat. Und als Orga-Team haben wir dazugelernt, was wir beim nächsten Mal besser machen können.“
Ein starkes Zeichen für den Technikbereich
Die Zuschauerinnen und Zuschauer erlebten spannende Duelle, beeindruckende Synchron-Performances und großartige Teamleistungen – begleitet von viel Applaus und einer Atmosphäre, die sportlichen Ehrgeiz und gegenseitigen Respekt vereinte.
Die Deutsche Taekwondo Union bedankt sich herzlich bei allen Organisatoren und Vereinen und bei allen, die teilgenommen, gewertet und geholfen haben, für ihren unermüdlichen Einsatz. Die Deutsche Meisterschaft Technik und der Deutsche Jugendcup 2025 haben eindrucksvoll gezeigt, dass der Technikbereich im deutschen Taekwondo auf einem hohen Niveau steht – getragen von Leidenschaft, Präzision und einem außergewöhnlichen Gemeinschaftsgeist.
Fotos: Nadine Lebens

