Meilensteingespräch DTU – DOSB: Aufbruch in eine neue Ära des Leistungssports



Die Deutsche Taekwondo Union (DTU) hat in dieser Woche ihr erstes vertiefendes Meilensteingespräch mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) geführt – und dabei wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. Im Zentrum standen die sportlichen und organisatorischen Zielsetzungen auf dem Weg zu den Olympischen Spielen Los Angeles 2028 und Brisbane 2032.

Das neu aufgestellte DTU-Leistungssportteam präsentierte seine strategische Ausrichtung:

            •          eine individuelle Athletenbetreuung,

            •          eine konsequente leistungsdiagnostische Begleitung,

            •          die Einbindung leistungsbestimmender Faktoren (LBF),

            •          und die maßgeschneiderte Entwicklungspfade für Kaderathleten.

Der DOSB zeigte sich von dieser Herangehensweise überzeugt und betonte ausdrücklich sein Vertrauen in den eingeschlagenen Weg.

Gleichzeitig machte der DOSB deutlich, dass die finanziellen Rahmenbedingungen für 2026 noch nicht final geklärt sind. Klar ist jedoch: Es müssen klare Prioritäten gesetzt werden, damit die vorhandenen Ressourcen gezielt in die Athleten investiert werden, die das Potenzial besitzen, sich auf internationalem Niveau durchzusetzen.

„Wir wissen, dass noch viel Arbeit vor uns liegt – aber wir gehen diesen Weg mit positiver Energie und der festen Überzeugung, unsere Athleten bestmöglich auf die Weltspitze vorzubereiten“, fasste das DTU-Leistungssportteam zusammen.

Am Austausch nahmen neben Vertretern des DOSB auch Repräsentanten des BMI und BVA teil. Von Seiten der DTU waren Präsident Gerd Kohlhofer, Vizepräsident Leistungssport Antonio Barbarino, Sportlicher Leiter Aziz Acharki, Sportdirektor Kenneth Schunken sowie Dr. Oliver Heine vom Olympiastützpunkt Rheinland vertreten.