Lehrgang: Poomsae-Bundeskader trainiert in Bad Münder



Fast 50 Athlet*innen nahmen am Bundeskaderlehrgang in Bad Münder teil.

 

Am 14. und 15. März fand in Bad Münder der dritte und vierte Tageslehrgang des Bundeskaders Technik statt. 49 Athleten nutzten die beiden Tage intensiv, um ihre Fertigkeiten weiter zu vertiefen. Die Trainingsleitung übernahm Bundestrainer Marcus Ketteniß, unterstützt von Sportwissenschaftler Damien Zaid und der Internationalen Kampfrichterin Nicole Ketteniß. Die Durchführung des Lehrgangs wurde vom Team von Redfire e.V. rund um Christian Senft unterstützt, das freundlicherweise die Hallen für das Training zur Verfügung stellte.

 

Poomsae-Training: Präsentation und Technik

Im Poomsae-Bereich lag der Schwerpunkt auf der Präsentation. Nach einem Rückblick auf die German Open und dem erforderlichen Soll-Ist-Vergleich arbeiteten die Athleten intensiv an der Steigerung der Technikdynamik und einer kämpferischen Präsentation, die sich insbesondere durch eine klare Rhythmik mit aggressiven Kombinationen und Drehungen darstellen sollte. Insbesondere widmeten sich die deutschen Topathleten gezielt dem Körpereinsatz, wobei klar zwischen einem natürlichen Körpereinsatz zur Stärkung der Technikdynamik und Härte und dem Körpereinsatz als Selbstzweck unterschieden wurde.  Ergänzend standen Entspannung und Dynamikaufbau sowie die präzise Ausführung der Techniken im Fokus, wobei die richtige Technikgröße und die Kenntnis der Wendepunkte besonders berücksichtigt wurden. Nicole Ketteniß, die bereits bei Europa- und Weltmeisterschaften als Kampfrichterin im Einsatz war, unterstützte den Poomsae-Bereich und gab zahlreiche wertvolle Hinweise, um die Athleten in ihrer technischen und präsentationsbezogenen Entwicklung zu fördern.

 

Kicktraining und Steigerung der Dominanz auf der Wettkampffläche

An beiden Tagen wurden gezielte Kicktrainings durchgeführt. Mit der Festlegung von Primärzielen einer jeden Übung, sowie der Orientierung an klaren Übungs- und Bewegungszielen im Ablauf der Gesamtbewegungen trainierten unsere Athleten mit vollem Einsatz. Mit der Übertragung der Bewegungsziele in die jeweiligen Formen fand die direkte Übertragung und Anwendung der Übungsziele in die Formenvorträge statt. Nun gilt es, die Übungen ins regelmäßige Training zu integrieren.

 

Freestyle-Training

Der Freestyle-Bereich begann mit einer von Damien Zaid angeleiteten Sprungkraftmessung. Darauf aufbauend folgten Akrobatik- und Tricking-Einheiten, die speziell auf unsere Freestyler ausgerichtet waren, sowie eine intensive Arbeit an den Choreografien, um Technik, Dynamik und Kreativität zu verbinden.

Nach zwei intensiven Trainingstagen zog Bundestrainer Marcus Ketteniß ein positives Fazit und bedankte sich ausdrücklich bei Damien Zaid, Nicole Ketteniß und allen Athleten für die engagierte Teilnahme und die hervorragenden Trainingsleistungen.