European Youth Olympic Festival: Sechs deutsche Athlet*innen vom DOSB nominiert



Das European Youth Olympic Festival (EYOF) ist die bedeutendste Multisport-Veranstaltung für junge Athletinnen und Athleten im Alter von 14 bis 18 Jahren aus ganz Europa. Seit über drei Jahrzehnten bringt das EYOF Sportbegeisterte aus 49 europäischen Nationen sowie dem EOC Refugee Team zusammen – und gilt als wichtiges Sprungbrett für zukünftige Spitzensportlerinnen und -sportler.

Die Ausgabe EYOF Skopje 2025 (20.-26.07.2025) verspricht ein besonderes Highlight zu werden: Über 1.700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in der nordmazedonischen Hauptstadt erwartet. Unterstützt wird das Großereignis von mehr als 800 freiwilligen Helferinnen und Helfern aus ganz Europa, die mit ihrem Engagement das Herzstück des Festivals bilden.

Insgesamt werden bei EYOF Skopje 2025 15 Sportarten ausgetragen – darunter auch Taekwondo. Für Deutschland hat der DOSB sechs junge Athlet*innen nominiert: Viktoria Rucinski (TSV Dachau), Dina Kamandi (TKD Herringen), Liliana Balla (Sportwerk Düsseldorf), Christos-Rafael-Nitsas (TSV Dachau), Aslan Cavusman (Sportwerk Düsseldorf) und Miguel Pereira Machado (TKD Swisttal). Alle sechs Athlet*innen haben sich durch eine konstant starke Leistung auf nationaler und internationaler Ebene für das Event qualifiziert. Sie gehören zu den perspektivreichsten Talenten im deutschen Taekwondo – einige von ihnen können bereits Platzierungen im U21- und Seniorenbereich vorweisen.

Beim EYOF wird ausschließlich in fünf olympischen Gewichtsklassen gekämpft, weshalb einige unserer Athlet*innen nicht in ihren regulären Klassen antreten können, sondern sich gezielt auf die olympische Gewichtsklasse einstellen mussten. „Diese Umstellung erfordert zusätzliche Vorbereitung, sei es taktisch, körperlich oder mental. Umso mehr freut es mich, dass unser Team in enger Abstimmung mit den Heimtrainern und unter Anleitung von Bundestrainer Alireza hervorragend auf diese Herausforderung vorbereitet wurde.“, so der Sportliche Leiter für den Bereich Zweikampf, Aziz Acharki.

Der Bundestrainer Nachwuchs war nicht nur bei den zentralen Maßnahmen aktiv, sondern hat auch individuelle Einheiten direkt an den Stützpunkten und in den Heimvereinen mit den Sportler*innen durchgeführt. Dabei war die Zusammenarbeit mit den Heimtrainer*innen eng, vertrauensvoll und zielgerichtet.

Das Team blickt mit großer Zuversicht auf das Turnier in Skopje. Die Mischung aus internationaler Erfahrung, individueller Stärke und strukturiertem Aufbau macht uns sehr optimistisch, dass unsere Athlet*innen dort sportlich und mannschaftlich erfolgreich auftreten werden.