DTU bestätigt Antrag auf Nationenwechsel von Emilia Rucinski nach Polen



Die Athletin Emilia Rucinski hat auf Grundlage ihrer doppelten Staatsangehörigkeit einen formellen Antrag gestellt, ihre sportliche Repräsentation von Deutschland auf Polen zu ändern.

Die Deutsche Taekwondo Union hat diesen Antrag nach Abstimmung mit der Athletin sowie deren gesetzlichen Vertretern inhaltlich geprüft und keine Einwände gegen einen entsprechenden Wechsel erhoben, sofern dieser im Einklang mit den geltenden Regularien von World Taekwondo erfolgt.

Die Athletin sowie ihre gesetzlichen Vertreter wurden dabei ausdrücklich über die Konsequenzen eines solchen Wechsels informiert, insbesondere darüber, dass es sich um eine grundlegende und dauerhafte Änderung der sportlichen Repräsentation handelt, die nicht auf eine einzelne Veranstaltung beschränkt ist. Diese Konsequenzen ergeben sich aus den geltenden internationalen Regularien von World Taekwondo und wurden von der Athletin und ihren gesetzlichen Vertretern bestätigt.

Der Antrag wurde anschließend dem Deutscher Olympischer Sportbund vorgelegt, der seine Zustimmung zum Wechsel des nationalen Startrechts, einschließlich des Verzichts auf die in den Regularien vorgesehene Wartefrist, bestätigt hat.

Im Verlauf des Prozesses fand ein Austausch sowie entsprechende Abstimmungen zwischen allen beteiligten Parteien über die Implikationen und Rahmenbedingungen dieses Wechsels statt.

Die DTU respektiert die Entscheidung der Athletin und wünscht ihr für ihre weitere sportliche Laufbahn alles Gute.