Leah Lawall, Adina Machwirth und Anna Siepmann gewinnen bei den World University Games in Essen die Bronzemedaille! Nach einem starken Auftritt sichern sie sich Platz 4 hinter Chinese Taipei, Korea und den USA.
„Wir haben gesagt, dass wir alles rausholen, was geht.“, erzählt Anna Siepmann. „Dass wir dann Kanada geschlagen haben, ist natürlich toll.“
Der Wettbewerb war für alle etwas Besonderes: Die Kombination aus einer traditionellen Poomsae und einer Freestyle-Performance war eine neue Herausforderung. „Man unterschätzt, wie anstrengend es ist, erst eine Poomsae-Form zu laufen und dann nur ein paar Sekunden Zeit zu haben, sich zu regenerieren und dann Freestyle zu laufen. Nicht nur von der körperlichen, sondern auch mentalen Seite, weil beim Freestyle muss alles sitzen: Du musst im perfekten Moment abspringen und hast akrobatische Elemente.“, erzählt Adina Machwirth.
Auch die Vorbereitung war aufgrund der räumlichen Distanz herausfordernd: „Als die Nominierung rauskam, bin ich sofort zu Leah nach Köln gefahren.“, erinnert sich Anna. Vor allem in den letzten Tagen vor Ort hat das Team intensiv die Zeit zur Vorbereitung genutzt.
Auch das Herren-Team um Emir Can Erdemir, Ken-Levan Jordt und Fabian Reich zeigten eine tolle Leistung. Aufgrund der starken Konkurrenz landeten sie letztlich auf dem siebten Platz vor Hong Kong.
„Es hat unglaublich viel Spaß gemacht. Es ist wunderschön hier zu sein, ich genieße jede Sekunde.“, beschreibt Fabian Reich die Atmosphäre in der Arena. Auch Ken-Levan Jordt ist begeistert: „Ich glaube, das wird etwas Einzigartiges sein, was immer in meinen Gedanken bleibt.“ Emir Can Erdemir war bereits bei der letzten Universiade in Chengdu. Aber auch er ist begeistert von der Atmosphäre hier in Essen: „Es gibt gefühlt eine deutsche Mauer da hinten im Publikum. Die feuern dich an, schauen dich an, du hast Blickkontakt mit den einzelnen, es ist einfach super.“
Das Format aus Poomsae und Freestyle ist auch für das Herren-Team etwas Neues: „Es ist ein bisschen ungewohnt, aber wir mögen die Challenge, etwas Neues zu machen und sich was neues auszudenken.“, erzählt Ken-Levan Jordt.
Die Poomsae-Wettkämpfe starteten bereits am Vortag mit den Einzel- und Paar-Wettbewerben.
Ab morgen (19.07.2025) starten die Zweikämpfer in den Wettbewerb. Den Anfang machen: Takrim Mirza, Jona Pörsch, Helin Rüya Kodaman und Jessica Wolf.
Die Kämpfen lassen sich ab 16 Uhr im Livestream verfolgen.

