Vereinbarung für Jugendlager in Tokio unterschrieben



Aufgrund der verschobenen Olympischen Spiele in diesem Jahr kann auch das Deutsche Olympische Jugendlager der Deutschen Sportjugend (dsj), der Deutschen Olympischen Akademie (DOA) und der Japan Junior Sport Clubs Association (JJSA) während dieser Zeit in Tokyo nicht stattfinden.

Dennoch wird an einer weiteren gemeinsamen Durchführung festgehalten: „DOJL2020 (durchgeführt 2021)“. Die Bestätigung der Zusammenarbeit wurde nun auch noch einmal durch die Unterzeichnung einer gemeinsamen Vereinbarung mit den neuen Daten formal bestätigt. Corona bedingt hat der Vorsitzende der JJSA, Masafumi Izumi die Vereinbarung in Japan unterzeichnet, während Jan Holze (1. Vorsitzender dsj) und Gudrun Doll-Tepper (Vorsitzende DOA) ihre Unterschrift in Deutschland leisteten.

Jona Pörsch im Interview: 

Wie hast du von der Nachricht erfahren, dass das DOJL stattfinden wird?

Ich wurde vom DOJL unmittelbar nach der Bekanntgabe der Verschiebung von Olympia auf nächstes Jahr über eine Mail informiert. Darin wurde klar formuliert, dass das DOJL an Olympia gekoppelt sei und 2021 simultan mit den Spielen stattfinden wird.  Der DOSB hat sich dafür entschieden, dass das DOJL trotz Verschiebung mit den gleichen Teilnehmern stattfinden wird. Ich werde 2021 daher natürlich trotz Verschiebung teilnehmen und freue mich umso mehr auf nächstes Jahr. 

Wie hast du auf die Verschiebung reagiert und was bedeutet das für dich?

Für mich war die Verschiebung des DOJL zunächst mit großer Enttäuschung verbunden. Ich war sehr traurig darüber, dass Olympia und das DOJL dieses Jahr ins Wasser gefallen ist. Nichts desto trotz sehe ich jetzt sehr zuversichtlich in die Zukunft und freue mich umso mehr auf die Spiele im nächsten Jahr, zumal ich im Sommer 2021 mein Abitur hinter mir habe und ich dann einen freien Kopf habe, sowohl Olympia, als auch das DOJL ohne schulische Hintergedanken erleben zu können.

 

Festgelegt sind somit die formalen Rahmenbedingungen des Projekts und das gemeinsame Ziel, für die Jugendlichen ein Angebot zu schaffen, das ihnen durch dieses einmalige interkulturelle und olympische Erlebnis die Chance der persönlichen Weiterentwicklung bietet und sie für weiteres Engagement motiviert.

Der erste Vorsitzende der dsj, Jan Holze sagte: „Natürlich bedauern wir, dass unser gemeinsames Jugendlager in diesem Jahr nicht stattfinden kann.“ Dennoch betonte er auch: „Ich freue ich mich über die Flexibilität unserer japanischen Freunde, das Projekt auch im nächsten Jahr gemeinsam auszurichten. Dies ist auch ein Ausdruck unserer jahrelang gewachsenen Freundschaft und des gegenseitigen Vertrauens.“

Alle Partner haben von vornherein alles dafür getan, dass das Jugendlager nur verschoben und nicht abgesagt werden muss. Die Planungen und Vorbereitungen laufen daher weiter wie bisher: die Teilnehmende wurden informiert und nehmen auch im nächsten Jahr teil, Flüge und Unterkünfte konnten umgebucht werden, Partnerschaften bleiben bestehen.

(Quelle: dsj)