Nach der EM ist vor der WM

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Nachwuchs- und Sichtungslehrgang Technik in Hennef

 

Die beiden Technik-Bundestrainer Hado Yun und Daniela Koller haben kurz nach den erfolgreichen Europameisterschaften damit begonnen, das nächste große Turnier vorzubereiten: die 12. Poomsae-Weltmeisterschaften, die im Mai 2020 in Dänemark stattfinden werden. Daher wurde der üblicherweise am Jahresende stattfindende Nachwuchslehrgang vorgezogen, um bereits gut ein Jahr vor der WM den aktuellen Leistungsstand der Kadetten, Junioren und Schüler, die 2020 in die Kadettenklasse aufsteigen, zu sichten und frühzeitig Trainingsempfehlungen auszusprechen, um fokussiert auf das große Ziel hinarbeiten zu können. Auch mögliche neue verbandsübergreifende Paar- und Teamkonstellationen sollten dabei ausprobiert werden.

Die hochmotivierten jungen Sportlerinnen und Sportler, die nach Hennef eingeladen wurden, absolvierten am vergangenen Wochenende ein vollgepacktes Trainingsprogramm, das sich vor allem der weiteren Präzisierung und Verbesserung der Kicktechniken widmete. Aber auch die Detailarbeit an den Formen selbst kam nicht zu kurz: in Einzel-Zeitfenstern mussten die Teilnehmer den beiden Trainern mindestens zwei Formen präsentieren und erhielten anschließend ein ausführliches Feedback, das auch jeweils gemeinsam mit den anwesenden Landestrainern besprochen wurde. Diese individuellen Verbesserungsvorschläge trainierten die Sportler gleich im Anschluss weiter. Sie erhielten aber auch noch weitere „Hausaufgaben“ für das Heimtraining: Drei Hauptziele - Kickhöhe, Keumgang, Sprungkrafttraining - formulierten die beiden Bundestrainer für die kommenden Monate, verbunden mit der Erwartung, dass konzentriert und zielgerichtet daran gearbeitet wird. Insgesamt waren Hado Yun und Daniela Koller sehr zufrieden - nicht nur mit den Leistungen an sich, sondern vor allem mit der Leistungsbereitschaft der jungen Sportler. Sie waren mit Spaß bei der Sache und arbeiteten akribisch an den Trainingsaufgaben.

Vor der Sommerpause werden die jungen Formenläufer nun das Bundesranglistenturnier im Mai sowie die internationale Konkurrenz auf den Austrian Open im Juni nutzen, um die Trainingsfortschritte auch „auf die Matte zu bringen“. 

 


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