Kick Off der Techniker für das WM-Jahr

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Das alte Wettkampfjahr ist mit den Deutschen Meisterschaften und dem Deutsche Jugend Cup am 23. und 24. November zwar zu Ende gegangen, doch das neue haben die Leistungssportlerinnen und -sportler im Technik-Bereich bereits am vergangenen Wochenende eingeläutet: das deutsche Bundeskader kam in Düsseldorf zum Kick Off-Lehrgang für das Jahr 2020 zusammen.

Unter der Leitung von Bundestrainer Hado Yun und Assistenz-Bundestrainerin Daniela Koller bereiteten die 36 Sportlerinnen und Sportler das Jahr nach und die neue Saison, die bereits mit den British Open Poomsae im Januar beginnt, vor. So standen vor allem Individualkorrekturen und eine Anpassung der jeweiligen Zielvereinbarungen an, aber auch die Festlegung neuer Prozessziele und akribisches Training an Kicks, am Tricking und am Cloning für die Paare und Teams. Zusätzlichen Input gab es von Bundeskampfrichterreferent Rainer Tobias und seinem Stellvertreter Dr. Nuri Shirali, die mit strengem Auge die Formen analysierten und wertvolles Feedback aus Sicht der Kampfrichter an die Athleten weitergeben konnten. Dazu erhielt das Team auch aktuelle Infos aus Korea, wo gerade eben erst eine Fortbildung für internationale Referees stattgefunden hatte, und organisatorische Informationen für das anstehende Wettkampfjahr von Sportdirektorin Raffaella Delli Santi.

Neben den Formen trainierte das Kader am Wochenende auch intensiv an der Kondition, die zuerst mit dem Shuttle Run-Test überprüft wurde - im Anschluss absolvierte das Team dann ein Tabata-Workout, das speziell auf die Bedürfnisse der Formenläufer abgestellt war. 

Die anstehende Weihnachtszeit nutzen die Sportler nun auch für ein verdientes, wenn auch kurzes Cool Down, bevor die Vorbereitungen auf die British Open Poomsae in London sowie die German Open Poomsae in Hamburg starten. Das große Ziel ist natürlich die Weltmeisterschaft im Mai in Dänemark. Die beiden Bundestrainer zeigten sich mit den Leistungen sehr zufrieden und gaben dem Team individuelle Hausaufgaben mit, damit die Sportler kontinuierlich an ihren Zielen weiterarbeiten und sich auf den anstehenden Meisterschaften für die WM-Nominierung empfehlen.