German Open Poomsae 2020

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German Open-Poomsae 2020 in Hamburg

In diesem Jahr wurden die German Open Poomsae zum dritten Mal in Folge in der CU-Arena im Hamburger Stadtteil Neugraben ausgetragen. Auch in diesem Jahr waren die Teilnehmerzahlen beeindruckend hoch. In Hamburg gingen insgesamt 325 Teilnehmer aus 17 Nationen über die Registratur, die wiederum 468 mal in verschiedenen Kategorien an den Start gingen. Wenn man bedenkt, dass drei Tage nach den German Open in Schweden der WT Presidents Cup mit 117 Athleten eröffnet wurde, wird eindrucksvoll deutlich, dass Deutschland seine Hausaufgaben – international betrachtet - in punkto Poomsae gemacht hat. 

Die Ausrichtung der German Open Poomsae lag natürlich wieder in den überaus kreativen Händen des Hamburger Vereins „Hamburger Sportfreunde“. Der harte Kern des Orga-Teams, das von unzähligen Helfern unterstützt wird, ist eine fünfköpfige Gruppe, bestehend aus Adele Marschner, Michel Mialki, Stephan Oldenbürger, Sven Hartmann und Andre Neumann. Seit vielen Jahren organisieren die Sportfreunde in Hamburg auch die German Open (Zweikampf). Mit ihren unzähligen innovativen Ideen und ihrer Liebe zum Detail zeigen sie den Teilnehmern respektvoll, dass alle in Hamburg herzlich willkommen sind.

Viele Erfahrungen, die die Sportfreunde bei den Zweikampfturnieren gewinnen konnten, setzten sie auch bei den German Open Poomsae um. Auch in diesem Jahr kreierten Stepan Oldenbürger, ehemaliger Nationalkämpfer und heute Medien-Profi, einen großartigen Videofilm bzw. Teaser, um Werbung für die German Open zu machen.

Den aktuellen Teaser mit 1:15 Minuten finden Sie hier: 

https://www.gop2020.de/wordpress/teaser.html


Für die zwei Tage andauernden Meisterschaft bauten die Hamburger einen permanent mit vier Personen besetzten Live-Stream auf, um die Daheimgebliebenen ständig über die sportlichen Highlights aus der Sporthalle zu informieren. Der Livestream wurde auf dem Kanal „Sport Deutschland“ ausgestrahlt. 

Wie immer wurde der Start der German Open Poomsae mit dem per Video-Leinwand übertragenen Herunterzählen von „10“ auf „0“ eröffnet. Im Anschluss begrüßten Präsident Stefan Klawiter und Vizepräsident Manuel Kolb die anwesenden Sportler, Kampfrichter, Trainer und Zuschauer. 

Mit großer Freude bat Stefan Klawiter den amtierenden Bundestrainer Hado Yun nach vorne, um ihm die Urkunde zur Verleihung des 7. Dan zu überreichen. Nach dem Ende der offiziellen Wahlperiode im Herbst 2020 wird Hado Yun sein Amt als Bundestrainer niederlegen.

Auch Raffaella Delli Santi, die Sportdirektorin Technik der DTU, wurde als Anerkennung für ihre Erfolge mit der Verleihung des 3. Dangrad ausgezeichnet. Die Danurkunde erhielt die Weltmeisterin von 2012 aus den Händen von DTU-Präsident Stefan Klawiter.

Was die Wettkämpfe angeht, war der Samstag den Senioren vorbehalten. Und Jugend und Kadetten durften dann am Sonntag auf die Flächen. Im Para-Bereich gingen die Teilnehmer in sieben Klassen an den Start. 

Die Wettkampfleitung lag in den Händen von DTU-Kampfrichterreferent Rainer Tobias. Unterstützt wurde er von 28 hochlizensierten Kampfrichtern aus elf Nationen. „Das Niveau der Kampfrichter war sehr hoch. In Hamburg konnte ich jeder Fläche mindestens drei Kampfrichter zuteilen, die bereits auf Europa- oder Weltebene eingesetzt wurden.

Da die Technik optimal lief und die German Open problemlos durchgeführt wurden, konnte der anvisierte Terminplan eingehalten werden.

Mit 49 Punkten gewann die Budo-Schule Wiesbaden den Pokal für die Vereinswertung, gefolgt von der holländischen Taekwondo-Schule Tapia (31 Punkte) und dem Verein Redfire Bad Münder (22 Punkte). 

 

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