Christopher Frömmgen schenkt sich zum Geburtstag den EM-Titel

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Der Weltmeister und mehrfache Deutsche Meister Christopher Frömmgen gewinnt an seinem Geburtstag die Goldmedaille bei der Para-Europameisterschaft. Hasim Celik muss sich im Zweikampf früh geschlagen geben. Beide Athleten zeigten Siegeswillen, Leidenschaft und Mut.

Die Goldmedaille zum Geburtstag

 

Mit einer beeindruckenden Darbietung bei der Para-Europameisterschaft in Bari unterstreicht Christopher Frömmgen seine Top-Form im Para-Poomsae und gewinnt im Finale souverän gegen Kroatien. Nach dem historischen Gewinn des WM-Titels zu Beginn des Jahres hat der Wattenscheider kontinuierlich an gewissen Feinheiten gearbeitet und sein Motto „Hart trainieren – dann kommt auch der Erfolg“ stets verinnerlicht. 

    

Ansteckend positiv nimmt der Schützling von Bernhard Thomys jede neue Herausforderung an und setzt sich stets neue Ziele. „Mein Ziel für das kommende Jahr ist, dass ich meinen Trainerschein mache. Dann sehe ich weiter, was noch auf mich zu kommt“, verrät Christopher im Chat in den sozialen Netzwerken. Denn auch hier scheut er sich nicht, stets mit seinen Fans in Kontakt zu bleiben. Natürlich zeigt er voller stolz auf seiner Facebook-Seite seine gewonnene Goldmedaille und bedankt sich, für die zahlreichen Glückwünsche. „Das war ein besonderer Tag für mich“, sagt Christopher nach seinem Titel-Gewinn. 

Der Weltmeister, Europameister und mehrfache Deutsche Meister will nun bei der kommenden Deutschen Meisterschaft in Gehrden, seinen Titel verteidigen und freut sich über zahlreiche Zuschauer. 

Die Big-Points im Zweikampf konnte der WM-Bronzemedaillengewinner Hasim Celik in seiner starkbesetzten Klasse K44 +75Kg bei dieser Para-EM nicht holen. Gegen seinen Kontrahenten aus Kasachstan, den er bei der WM 2019 noch besiegen konnte, setzte er an diesem Tag nicht die entscheidenden Siegestreffer.

„Natürlich bin ich enttäuscht. Ich nehme diese Niederlage mit nach Hause und werde versuchen, sie dort aufzuarbeiten und manche Dinge überdenken“, zeigt sich der Nürnberger sichtlich nachdenklich in den sozialen Medien. Das bei dieser „offenen“ Europameisterschaft auch Nicht-Europäer starten dürfen, ist sicherlich die Besonderheit, die das Niveau dieser Meisterschaft enorm hoch setzt. Bereits vor der Meisterschaft war Hasim klar, dass dieses Turnier im Hinblick auf die Paralympischen Spiele im kommenden Jahr sehr stark besetzt sein wird. Für ihn hätte auch ein Sieg in Bari nicht zur direkten Qualifikation verholfen.

Darum bleibt der Blick nach Mailand gerichtet, wo am 19. April 2020 die europäische Qualifikation für die Paralympischen Spiele stattfinden wird. 

 

 

 

 

 

 


 

 Highlight-Video von Bari 2019