
„Wege an die Spitze“ – Unter diesem Motto veranstalteten das Institut für Angewandte Trainingswissenschaft und der Deutsche Olympische Sportbund vom 6.-8. Mai 2013 das Nachwuchsleistungssport-Symposium in Leipzig.
Über 300 Trainer und Verantwortliche der Sportverbände und -organisationen mit dem Aufgabenschwerpunkt Nachwuchsleistungssport sowie Vertreter der Sportwissenschaft nahmen am Symposium teil, um sich in der Red Bull Arena Leipzig aktuelle Erkenntnisse zum Thema Karriereentwicklung in Hauptreferaten, Schlaglichtern zu Best-practice-Modellen und „Nähkästchen“ näher bringen zu lassen.
In sportartgruppenbezogenen Foren wurden die aufgeworfenen Fragestellungen rege diskutiert. Der Schwerpunkt lag hierbei auf „Training und Wettkampf“ sowie „Fördersystemen im Nachwuchsleistungssport“. Zudem stellte der DOSB am dritten Tag Eckpunkte des Nachwuchsleistungssportkonzepts 2020 vor. Inhaltlich knüpfte die Veranstaltung auch an das erste Nachwuchsleistungssport-Symposium des IAT im Jahr 2006 an. Ausgewählte Fragestellungen der seinerzeit aufgestellten „Leipziger Thesen“ wurden evaluiert und ein neues Positionspapier zu Anforderungen an eine erfolgreiche Karrieregestaltung erarbeitet.
Die „Leipziger Positionen zum Nachwuchsleistungssport in Deutschland“ richten sich sportartübergreifend an Trainer und verantwortliche Gestalter im deutschen Nachwuchsleistungssport. Neben dem aktuellen Forschungsstand zu Karriereentwicklung und langfristigem Leistungsaufbau sind langjährige Erfahrungen im Nachwuchsleistungssport tätiger Trainer und Trainingswissenschaftler eingeflossen. Sie sollen Anforderungen für die erfolgreiche Entwicklung begabter Nachwuchssportler bis zum Spitzenathleten und Potenziale für die Verbesserung des deutschen Nachwuchsleistungssportsystems aufzeigen.
Bundesjugendtrainer Marco Scheiterbauer wohnte dem Symposium bei und referierte im Kreis der Zweikampfsportarten.

















